Was gibt es Schöneres, als an einem heißen Sommertag eine gut gekühlte Dose mit einem Erfrischungsgetränk zu öffnen und seinen Durst zu stillen. Genau das tat auch Ronald Ball im US-Bundesstaat Wisconsin, nur leider blieb ihm die prickende koffeinhaltige Brause buchstäblich im Halse stecken.
Ronald Ball war ein großer Freund der Firma Pepsi und ihrer weltbekannten braunen Brause. Besonders gerne trank er die Sorte „Mountain Dew“, und als er im Jahre 2009 einen tiefen Schluck von seinem Lieblingsgetränk nehmen wollte, schmeckte er statt wie sonst Zucker und Koffein, einen leicht fauligen Geschmack. Gleichzeitig stellte er fest, dass ihm etwas im Hals steckte und als er ausspuckte, sah er mit Verwunderung und gleichzeitigem Ekel eine Maus, die schon einige Zeit tot war. Ronald Ball schickte die Dose mitsamt ihrem tierischen Inhalt postwendend an die Firma Pepsi und nahm sich einen Anwalt. Jetzt wird die Sache vor Gericht verhandelt, denn Ronald Ball will für sein unfreiwilliges Geschmackserlebnis einen Schadenersatz von 50.000,- Dollar, umgerechnet rund 39.000,- Euro haben. Aber Pepsi will nicht zahlen.
Als die Dose bei Pepsi eintraf, wurde sie weggeworfen und damit verschwand auch das Corpus Delicti, die tote Maus. Ball hatte aber keinen Beweis für seinen Fund und damit war Pepsi auf der besseren Seite. Zudem behauptet das Unternehmen, dass es ein Ding der Unmöglichkeit sei, eine Maus in einer Dose Cola zu finden, denn diese würde sich im Laufe der Zeit einfach zersetzen. Ronald Ball aber bleibt bei seiner Version und jetzt muss ein Gericht diesen Fall entscheiden.
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